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Unknown Photographed Objects -
Ein Expeditionsbericht aus der digitalen Welt


Ein großer Fan der Sciencefiction bin ich, seit ich zum Lesen und Fernsehgucken alt genug war, man könnte also sagen, dass ich schon einige intergalaktische Flugstunden habe. Im Verlaufe der letzten Jahre habe ich einige Expeditionen in die unbekannten Weiten des All(tags) unternommen, und es war mir eine große Ehre, mit einem Vorläufer dieses Berichts am 1999er UNDERCUP Ufologen-Kongress teilzunehmen.

Die Idee entstand, als ich die Makrofunktion einer Digitalkamera getestet habe. Auf dem Küchentisch standen Weingläser und auf der Anrichte lagen diverse Geräte, als ich 10 Minuten später die Bilder auf dem Bildschirm vor schwarzem Hintergrund hatte, war ich begeistert und die Idee war geboren: "UFO - Unheimliche Entdeckungen im alltäglichen Universum"
Es werden nur die Objekte dargestellt - ohne grafische Effekte - um stilistisch den alten SciFi-Filmen nahe zu kommen; der UFO-Eindruck sollte nur durch den Blickwinkel und den schwarzen (Weltraum-)Hintergrund entstehen. Die technische Realisierung der Bilder war einfach: Eine schwarze Pappe als Hintergrund, Raumlicht aus und gezieltes Anleuchten mit einer Taschenlampe (Digitalkameras sind verblüffend lichtstark), Makrofunktion ein, Kamera auf eine feste Unterlage stellen und Selbstauslöser benutzen. Am Rechner ein bißchen Helligkeit und Kontraste verändern, und die Bilder sind fertig. Fotografiert man bei sehr wenig Licht, und dann noch eine schwarze Pappe, erzeugen Digitalkameras dabei ein gewisses Pixelrauschen - der sternenübersäte Hintergrund mancher Bilder ist also kein absichtlich einkopierter grafischer Effekt, den hat die Kamera von selbst eingebracht. Bedenkt man die in der Ufologie wichtige wissenschaftliche Bedeutung des weißen Rauschens, gelangt man zu dem Schluss, dass Digitalkameras sich ausgesprochen gut zur Ufologie eignen. Bilder von Expeditionen in fremde Welten sollten ausserdem immer etwas verschwommen und geheimnisvoll sein, nur das macht sie authentisch, wie uns das Blairwitch-Projekt gelehrt hat.
Voller Forscherdrang und mit einer frischen Batterie bin ich seitdem immer mal wieder in die unentdeckten Weiten unseres Hauses vorgedrungen und habe passende technisch-seltsame und unheimliche Objekte gesucht, mit Erfolg.

In diesem Sinne – Aufregende Begegnungen mit der anderen Art, spannende Entdeckungen im Alltag und ein gutes Startfenster ins neue Jahrtausend
wünscht Euch Commander Iwa & Crew
im Dezember 1999